Rückblick – Ökumenische Gemeindereise zum Lutherjahr

6. November 2017 | Eingetragen bei: Angebot | 0

Haben Sie gewusst, dass Luther ein knappes Jahr als Junker Jörg auf der Wartburg in Eisenach in Schutzhaft war? Haben Sie gewusst, dass er dort das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche übersetzte, in einer Sprache, die das Volk versteht? Haben Sie gewusst, dass er mit 22 ins strenge Augustinerkloster Erfurt eintrat und bereits zwei Jahre später die erste Messe las? Haben Sie gewusst, dass er in Wittenberg zum Doktor der Theologie promovierte?

Von der berühmten Thesentür der Schlosskirche Wittenberg haben Sie sicher gehört. Das ist doch die Tür, an die er am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen angeschlagen haben soll. Oder waren Sie auch schon dort?

Wir haben es quasi aus erster Hand erfahren. Am zweiten Abend in Augsburg war ein historisches Bankett im mittelalterlichen Lutherkeller auf dem Programm. Kaum haben wir mit den Bechern aus Steingut angestossen und den Wein gekostet, trat „Martin Luther himself“ auf. Wie er leibte und lebte. Der Gewölbekeller wurde zu seiner Kanzel. In Etappen erzählte er uns sein ganzes Leben; gewürzt mit derben Spässen.

So konnten wir wirklich auf Luthers Spuren reisen; von Augsburg über Erfurt, Weimar, Eisenach, Wittenberg, Arnstadt bis Bamberg, geführt von bestens ausgewiesenen Stadtführern und Stadtführerinnen. Eine tolle Reise! Tolle Städte.

Ja, und haben Sie gewusst, dass man von der Stadt Augsburg sagt, sie habe ein Friedens-Gen?

Wenn wir im Advent „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ singen, werde ich an Luther denken. Von ihm stammt das Lied.

Elisabeth Rüttimann